Warum Pneumologie?

Warum zum Pneumologen?
Allergiker gehören zum Lungenfacharzt
Wie aus Bagatellen Alpträume werden…
Wenn es keine speziell zu behandelnden gesundheitlichen Probleme gäbe, wären Fachärzte arbeitslos. Aber nur die Fachärzte sind sie es, die besonders detailliert therapieren können, wie z.B. die Lungenfachärzte bei Allergien.
Das Problem: Manche möglicherweise weitreichenden, gesundheitlichen Probleme werden wie Bagatellerkrankungen zur Seite geschoben, auf eigene Faust in der Selbstmedikation behandelt oder mit einem Allgemein-Mediziner besprochen.
So ist z.B. bei einer allergischen Reaktion – auch im fortgeschrittenen Stadium – im Volksmund noch immer beschönigend von „Heuschnupfen“ die Rede. Dabei steht der Patient möglicherweise schon kurz vorm allergischen Asthma…

Patient trägt die größte Verantwortung – für sich
Gerade im Bereich der vermeintlichen Allergiebehandlung „tummeln“ sich viele vermeintliche Spezialisten: Das Spektrum reicht von zum Teil dubiosen Heilpraktikern, über oft nur oberflächlich mit der Materie vertraute Hausärzte, bis hin zum fachkundigen Hautarzt oder Pneumologen. Es liegt schlussendlich allein der Hand des Patienten, ob er sich nach einer jahrelangen sommerlichen Qual mit brennenden Augen und unaufhörlichem Niesen in die Hände eines Allgemeinmediziners oder eines Facharztes begibt. Wäre jedem Patienten bewusst, dass er sich bereits in der Vorphase eines schwer feststellbaren „Etagenwechsels“ (die allergische Reaktion tritt von den oberen in die unteren Atemwege) befindet und kurz vor einem chronischen Leiden steht, wäre die Entscheidung klar. Er würde dann z.B. auf die Chancen einer Hyposensibilisierung setzen, sein Asthmarisiko halbieren und vor allem die Angst vor halbherziger bzw. mittelmäßiger Betreuung verlieren.